Stand: 16.08.2020 12:18 Uhr

Lübecker Bucht: In der Nachtschicht gegen das Seegras

Touristen kennen den Strand in der Lübecker Bucht als weichen Sandstrand. Doch damit das auch so bleibt, sind täglich Zugmaschinen im Einsatz, um das stinkende Seegras zu entfernen. Der tagelange Ostwind schwemmt das Seegras an und es sieht nicht nur unschön aus, es stinkt auch gewaltig.

Wettlauf gegen die Zeit

Die Mitarbeiter des Ostsee Strand Services sind mit bis zu sieben Zugmaschinen schon abends ab 20 Uhr unterwegs. Die Arbeit dauert lange und bis zum Sonnenaufgang um kurz vor 6 Uhr muss alles fertig sein - dann kommen schon die ersten Touristen. Für die Crew ein Wettlauf gegen die Zeit, denn es müssen elf Kilometer Strand gereinigt werden - von Sierksdorf bis Scharbeutz.

500 Tonnen Seegras

Doch nicht nur die Zeit ist ein Problem, auch der weiche Sand macht den großen Maschinen zu schaffen. Immer wieder sacken sie ein, kommen zum Teil mit zwei Zugmaschinen nicht mehr raus. "Manchmal läuft es gut, manchmal läuft es nicht so gut", weiß Jürgen Seyffert vom Ostsee Strand Service. An diesem Tag kommen trotz Verspätung 500 Tonnen Seegras zusammen - für die Touristen und Besucher bleibt ein weicher Sandstrand zurück.

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