Die dänische Flagge vor blauem Himmel. © Colourbox Foto: Brian Dreyer

Wegen Corona-Mutationen: Dänemark verschärft Einreiseregeln

Stand: 15.02.2021 13:36 Uhr

Aus Angst vor der Virusmutation, die zuerst in Südafrika aufgetreten ist, dürfen die Ergebnisse von Corona-Schnelltests nur noch drei Tage alt sein.

Dänemark verschärft von Mittwoch an ein weiteres Mal die Einreiseregeln für Grenzpendler. Bislang mussten sie einen Corona-Schnelltest vorweisen, der höchstens eine Woche alt ist. Nun sind es maximal drei Tage.

Das dänische Justizministerium will mit der Verschärfung verhindern, dass sich die südafrikanische Virusmutation weiter ausbreitet. In der Erklärung wird allerdings nicht die Variante erwähnt, die erstmalig in Großbritannien aufgetreten ist. Diese Mutation war zuletzt auf beiden Seiten der Grenze, besonders in Flensburg, immer häufiger nachgewiesen worden.

Stau an Teststation droht

"Wer zur Arbeit nach Dänemark fährt, muss nun bis zu drei Tests in der Woche koordinieren", sagt Peter Hansen vom Grenzpendlerbüro. Kostenlos sind die Schnelltests für Pendler auf deutscher Seite nur in Handewitt, in diesem Fall auch ohne Terminvergabe. Dort könnte sich montags eine Warteschlange bilden. Die neue 72 Stunden-Regel gilt auch für Schleswig-Holsteiner, die einen besonderen Grund zur Einreise vorweisen können, etwa, um nahe Verwandte zu besuchen.

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Mehrere Personen stehen Schlange vor einem Testcontainer in Handeswitt für einen Corona-Test, um ihren Urlaub in Dänemark antreten zu können. © NDR Foto: Peer-Axel Kroeske

Corona: Kostenlose Schnelltests für Pendler nach Dänemark

Sie können sich jeden Tag in Handewitt untersuchen lassen, zwei Mal die Woche auch an drei kleineren Grenzübergängen. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 15.02.2021 | 13:00 Uhr

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