Stand: 03.10.2020 12:49 Uhr

Verstöße gegen Corona-Regeln: 230.000 Euro Strafen in SH

Die Behörden in Schleswig-Holstein haben seit März Bußgelder in Höhe von knapp 230.000 Euro wegen Verstößen gegen die Corona-Beschränkungen verhängt. Das ergab eine dpa-Umfrage unter den Kreisen und kreisfreien Städten.

Immer öfter Verstöße in Gaststätten

Am häufigsten wurden nach Angaben der Kreise Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen bei Veranstaltungen geahndet - sowohl bei privaten als auch bei öffentlichen. Aber auch Reiserückkehrer bereiten verstärkt Probleme. Sie halten die Meldepflicht nicht ein oder gehen nicht in Quarantäne, sagte eine Sprecherin des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Die Kreise Ostholstein und Nordfriesland berichten auch von Verstößen in Gaststätten. Auf Sylt zum Beispiel kommt es laut Kreissprecher Hans-Martin Slopianka in letzter Zeit immer wieder vor, dass Gastwirte beispielsweise das Tanzen erlauben oder die Kontaktdaten der Gäste nicht erfassen.

Insgesamt wurden von den elf Kreisen und drei der vier kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein seit März mehr als 2.000 Bußgelder verhängt. Von der Stadt Flensburg lagen keine Angaben vor.

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Kontaktbogen zur Erfassung persönlicher Daten für eine mögliche Nachverfolgung von Kontaktketten liegt mit einem desinfizierten Kugelschreiber auf einem Tisch im Außenbereich einer Gaststätte. © imago images Foto: Ralph Peters

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 03.10.2020 | 13:00 Uhr

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