Stand: 09.04.2020 19:26 Uhr

Corona: Wer bekommt die Beatmungsgeräte von Dräger?

Vor vier Wochen hat die Bundesregierung wegen der Corona-Pandemie 10.000 Beatmungsgeräte beim Lübecker Drägerkonzern bestellt. Bislang war unklar, wie diese Geräte verteilt werden. Jetzt ist das Prozedere geklärt: Je mehr Menschen in einem Bundesland leben, desto mehr Beatmungsgeräte sollen dorthin geliefert werden.

Intensiv-Kapazitäten sollen dank der Geräte verdoppelt werden

Schleswig-Holstein hofft bei der ersten Lieferung auf knapp 120 Maschinen. Insgesamt hat das Kieler Ministerium nach eigenen Angaben 600 Stück aus Berlin angefordert. So sollen die bestehenden Intensiv-Kapazitäten in den Krankenhäusern verdoppelt werden. Grundsätzlich seien die Ministerien der Länder für die bedarfsgerechte Verteilung der neuen Beatmungsgeräte an die Kliniken zuständig, erklärte eine Sprecherin von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Wann die ersten davon in Schleswig-Holstein eintreffen, ist noch unklar. Dräger geht davon aus, dass sich die Produktion der bestellten 10.000 Geräte über das gesamte Jahr hinziehen wird.

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Ein Beatmungsgerät an einem Krankenbett. © picture alliace Foto: Axel Heimken

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Schleswig-Holstein Magazin | 09.04.2020 | 19:30 Uhr

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