Stand: 05.12.2018 08:01 Uhr

Winterwetter: Erste Glätte, erste Unfälle

Auf den Straßen im Land war es am Mittwochmorgen das erste Mal in diesem Winter glatt. Wo über Nacht Schauer fielen, war stellenweise mit Glätte durch überfrierende Nässe zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Polizei und Feuerwehr mussten bereits in den frühen Morgenstunden zu zahlreichen Glätteunfällen ausrücken. Die Autofahrer konnten nicht rechtzeitig bremsen - die Folge sind vor allem Auffahrunfälle.

A23 bei Lägerdorf zwischenzeitlich gesperrt

Die Rettungsleitstelle West meldete am Morgen besonders viele Glätteunfälle. Sie ist zuständig für die Kreise Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg. Ein Sprecher sagte, der Notruf klingelte pausenlos, die Einsatzkräfte mussten zu mehr als 30 Glätteunfällen geschickt werden. Auf der A23 war die Fahrbahn Richtung Hamburg um 4.30 Uhr zwischen Lägerdorf und Hohenfelde nach einem Unfall gesperrt. Dort ist ein Lkw gegen die Leitplanke gefahren - der Fahrer wurde leicht verletzt. Auch zwischen den Autobahnausfahrten Pinneberg-Süd und Halstenbek-Rellingen hatten Einsatzkräfte den Abschnitt nach einem Unfall eine Stunde lang sperren müssen. Bei Itzehoe gab es ebenfalls einen Unfall zwischen den Ausfahrten Süd und Mitte.

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Schwere Unfälle durch Glätte im Norden

In Teilen Norddeutschlands haben sich aufgrund von Straßenglätte zahlreiche Verkehrsunfälle ereignet. Im Heidekreis in Niedersachsen kam ein Autofahrer ums Leben. mehr

Unfälle auf der A1 bei Neustadt

Auch im Kreis Ostholstein war der Rettungsdienst gefordert, zum Beispiel bei zwei Unfällen auf der A1 zwischen Lensahn und Neustadt. Die Landesstraße zwischen Neu-Petersdorf und Stolpe war nach einem Unfall in beiden Richtungen am Morgen zwischenzeitlich gesperrt. Dort war ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Die Leitstelle der Polizei in Kiel meldete zwei Glätteunfälle im Kreis Plön, bei Lütjenburg und Behrensdorf an der Ostsee.

Drei Autos kollidieren zwischen Reinbek und Aumühle

In Brunstorf (Kreis Herzogtum Lauenburg) kam auf der B207 bei Schwarzenbek ein Fahrzeug ins Schleudern, drei Insassen wurden laut Rettungsleitstelle leicht verletzt. Auf der Landesstraße zwischen Reinbek und Aumühle waren gleich drei Autos in einen Unfall verwickelt, heißt es von der Rettungsleitstelle. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.

Auch im Norden des Landes gab es laut Leitstelle Nord mehr als zehn Einsätze, die in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg abgearbeitet werden mussten.

Wie es aktuell auf den Straßen im Land aussieht, erfahren Sie auf den Seiten des Verkehrsstudios.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 05.12.2018 | 08:00 Uhr

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