Windjammerparade zum Ende einer außergewöhnlichen Kieler Woche

Stand: 21.09.2021 10:25 Uhr

Vieles war bei der Kieler Woche 2021 aufgrund der Pandemie anders. Große Veranstaltungen fielen komplett aus. Auf die beliebte Windjammerparade musste jedoch niemand verzichten.

Gegen 11 Uhr war die traditionelle Windjammerparade gestartet. Angeführt wurde die Formation auch in diesem Jahr von der "Alexander von Humboldt II". Der 65 Meter langen Dreimastbark folgten knapp 30 Traditionsschiffe wie die "Swaensborgh", die "Thor Heyerdal", "Mare Frisium", "Albert Johannes" und die "Abel Tasman" auf der Kieler Förde, außerdem über 90 Sportboote.

Wind sorgte für Geschwindigkeit

Die Segler freuten sich über beste Wetterbedingungen. Der Wind wehte mit einer leichten Brise aus West-Südwest - also direkt aus der Förde heraus. Das sorgte dafür, dass die "Alexander von Humboldt II" mit ihren grünen Segeln und dem grünen Stahlrumpf in Rekordzeit an den Schaulustigen vorbei glitt. Auch 91 Privatsegler durften mitfahren.

Maritimer Höhepunkt der Kieler Woche

Etwa 30.000 Menschen verfolgten laut Stadt Kiel die Windjammerparade an der Förde und ließen sich auch von einem kräftigen Regenguss nicht vertreiben. Gäste und Einheimische hatten es sich in Strandkörben und auf Decken bequem gemacht. Eine Stadtsprecherin sagte zum Abschluss: "Es war definitiv der maritime Höhepunkt und damit die mit Abstand größte Veranstaltung der Kieler Woche."


21.09.2021 10:38 Uhr

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieser Seite ist uns ein Fehler unterlaufen. An der Windjammerparade haben nicht 120 Traditionssegler teilgenommen, sondern etwa 30, die übrigen gut 90 Boote waren private Sportboote.

 

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 11.09.2021 | 14:00 Uhr

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