Polizeiauto © panthermedia Foto: chris77ho

Wilde Verfolgungsjagd: Autofahrer flüchtet vor Polizei

Stand: 22.01.2021 13:01 Uhr

Ein Audi-Fahrer lieferte sich am Donnerstagabend in Rendsburg eine dramatische Verfolgungsjagd mit der Polizei. Es entstand ein enormer Sachschaden.

Kurz nach 21 Uhr wollten die Beamten den Audi bei einer Verkehrskontrolle überprüfen, doch der Fahrer drückte aufs Gas. Die Polizei versuchte ihn zuerst durch spontane Straßensperren innerhalb des Stadtgebiets anzuhalten - ohne Erfolg. Er rammte mehrere Streifenwagen. Dann raste der Mann mit Vollgas Richtung Alt-Duvenstedt und fuhr bei Owschlag auf die A7 Richtung Süden. Immer wieder versuchte die Polizei das Auto abzudrängen - vergeblich.

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. © picture alliance/dpa Foto: Friso Gentsch

AUDIO: Wilde Verfolgungsjagd bei Rendsburg (1 Min)

Trotz zerschossenem Reifen flüchtet der Audi

Bei Büdelsdorf konnten mehrere Streifenwagen den 30-Jährigen auf der Autobahn kurz zum Stehen bringen. Doch auch da befreite er sich wieder, obwohl die Verfolger ihm schon einen Reifen zerschossen hatten. Er drehte auf der Autobahn und fuhr als Geisterfahrer die Abfahrt Büdelsdorf herunter.

Scheibe eingeschlagen, weil Fahrer nicht aussteigt

Erst auf der B203 Höhe Borgstedtfelde schafften es die Polizisten schließlich, den Wagen in einen Graben abzudrängen. Allerdings weigerte sich der Mann, die Tür zu öffnen. Also schlugen die Polizisten die Scheiben ein, um ihn schließlich festzunehmen. Eine Polizistin wurde leicht verletzt. Den Sachschaden der wilden Raserei schätzt die Polizei auf mindestens 50.000 Euro.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 22.01.2021 | 13:00 Uhr

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