Stand: 23.09.2019 15:16 Uhr

Westerland: 300 Pendler und Schüler bleiben stehen

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Am Bahnhof von Westerland auf Sylt durften rund 300 Reisende nicht in die Züge steigen.

Große Aufregung vergangenen Freitag am Bahnhof von Westerland auf Sylt (Kreis Nordfriesland). Nach Angaben der Sylter Pendlerinitiative hat die Bundespolizei rund 300 Reisende, darunter Pendler und Schüler, daran gehindert, in Züge einzusteigen. Der Grund war die Überfüllung der Züge. Laut Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis waren am Freitag rund 2.000 Schüler von Sylt aus Richtung Hamburg unterwegs. Jedoch habe sich nicht einmal die Hälfte als Gruppenreise angemeldet. Um die Sicherheit in den abfahrenden Zügen zu gewährleisten, habe man Reisende zurückweisen müssen. Das betraf demnach mehrere Züge. Doch auch angemeldete Gruppen mussten teils am Gleis stehen bleiben, so Meyer-Lovis.

Auch am Montag Probleme auf der Strecke

Für Montag wies die Bahn erneut auf Verspätungen wegen Überfüllung hin. Die DB Regio sowie NAH.SH sind laut Bahn jetzt in Gesprächen, wie die Situation entschärft werden könne. Außerdem soll auch mit den Landschulheimen gesprochen werden, wie man die Gruppen besser verteilen und anmelden kann.

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NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 23.09.2019 | 13:00 Uhr

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