Ein Mann steht hinter einer aufgebockten Bombe. © Hansi Kahts Foto: Hansi Kahts

Weltkriegsbombe in Geesthacht entschärft

Stand: 09.12.2020 15:00 Uhr

Bei der Entschärfung der 500-Pfund-Bombe in Geesthacht musste der Kampfmittelräumdienst mit der Wasserstrahl-Technik arbeiten, um den Frontzünder zu entfernen.

In der vergangenen Woche entdeckten Bauarbeiter die 500-Pfund-Bombe in einem Baugebiet in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg). Die Evakuierung des betroffenen Gebiets verlief laut Polizei am Mittwoch problemlos. Etwa 450 Anwohner in der Steinstraße waren von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Die Experten des Kampfmittelräumdienstes konnten um 11 Uhr damit beginnen, den Blindgänger zu entschärfen. Die Arbeiten erwiesen sich aber komplizierter als gedacht, deswegen setzten die Fachleute die Wasserstrahl-Technik ein, um den Blindgänger unschädlich zu machen.

Kontrollierte Sprengung des Zünders

Der Heckzünder konnte laut Polizei nach gut zwei Stunden entfernt und unschädlich gemacht werden. Das Problem war der sogenannte Frontzünder. Zunächst machten sich die Entschärfer des Kampfmittelräumdienstes mit der Wasserstrahl-Technik an den Zünder, allerdings konnte er auch so nicht von der Zündladung getrennt werden. Gegen 13.45 Uhr meldete die Polizei dann: Der Zünder konnte erfolgreich vor Ort gesprengt werden.

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In der Grube liegt die entschärfte Bombe.  Foto: Carsten Salzwedel

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Neben der 500-Pfund-Bombe war noch eine weitere entdeckt worden - einige hundert Meter entfernt. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 09.12.2020 | 17:00 Uhr

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