Stand: 26.06.2018 19:47 Uhr

Weltkriegsbombe auf Helgoland gesprengt

Das hat laut geknallt auf der Düne vor Helgoland: Der Kampfmittelräumdienst musste am Dienstagnachmittag eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg sprengen. Gegen 17.30 Uhr ging der Blindgänger am Nordstrand hoch. Zuvor war die komplette Düne der Nordseeinsel evakuiert worden. Die Urlauber in den Bungalowdörfern und auf dem Zeltplatz an der Düne, Strandwächter der DLRG sowie zahlreiche Tagesgäste verließen die Insel in Booten. Laut Helgolands Bürgermeister Jörg Singer konnten alle Gäste noch am Abend zur Düne zurückkehren.

Nur noch Einsatzkräfte auf der Düne

Nach Angaben der Feuerwehr blieb während der Sprengung nur eine Handvoll Einsatzkräfte auf der Düne zurück. Die Feuerwehrleute verschanzten sich in einem Backsteingebäude in der Nähe des Nordstrands.

Bombe bei Bauarbeiten entdeckt

Die Einsatzkräfte hatten die 500-Kilo-Bombe während Bauarbeiten an der Mole entdeckt. Ein Schiff zog den Blindgänger aus dem Wasser. Ein Radlader brachte die Bombe zum Nordstrand, legte sie dort in einem Sandloch ab.

In einer Hand liegen zwei nicht scharfe Zünder von Bomben.

Ein Tag mit dem Kampfmittelräumdienst

Hamburg Journal -

Fast 73 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg müssen immer wieder Blindgänger entschärft werden. Die Mitarbeiter vom Kampfmittelräumdienst riskieren dabei ihr Leben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 26.06.2018 | 16:00 Uhr

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