Stand: 31.07.2018 12:51 Uhr

Vogelwart: Bruterfolg auf Trischen durchwachsen

Auf der Vogelinsel Trischen im Dithmarscher Wattenmeer geht die Brutsaison zu Ende - mit einem durchwachsenen Bruterfolg, berichtet Vogelwart Jonas Kotlarz. Die größte Veränderung im Bestand habe es bei den Flussseeschwalben gegeben, so der Ornithologe und Mitarbeiter des Naturschutzbundes Deutschland (NABU).

Hitze bereitet Küken schwierigen Start ins Leben

Mit nur 87 Brutpaaren liege der Wert der gefährdeten Schwalbenart deutlich unter dem der Vorjahre. Die Hitzeperiode und die lange Trockenheit habe zahlreichen frisch geschlüpften Küken vieler Arten einen schwierigen Start ins Leben bereitet, so Kotlarz weiter. Sonst blieb der Bestand der meisten Vogelarten in diesem Jahr stabil.

Ständig wechselnde Vogelwarte auf der kleinen Insel

Der 25-jährige Kotlarz ist seit März auf der Insel und bleibt noch bis Mitte Oktober. Der NABU entsendet die Vogelwarte, die in der Zeit des Dienstes alleine in einer Holzhütte auf Stelzen wohnen. Nachbarn gibt es während dieser Zeit nicht, bis auf den Vogelwart ist die Insel von Menschen unbewohnt. Die Aufgabe ist unter anderem, die Vögel zu beobachten und sie zu zählen.

Reportage
Ein Mann, Tore Mayland-Quellhorst, steht vor seiner Hütte auf der Vogelinsel Trischen. © Nabu Foto: Tore Mayland-Quellhorst

Allein unter Vögeln: Trischens Robinson Crusoe

Der Ornithologe Tore Mayland-Quellhorst war 208 Tage auf der Vogelinsel Trischen, nun ist sein Aufenthalt beendet. Er kehrt mit vielen schönen Bildern und Eindrücken zurück. (14.10.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 31.07.2018 | 10:30 Uhr

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