Stand: 13.08.2019 17:08 Uhr

Busunfall mit Kindern - Fahrer zu Geldstrafe verurteilt

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Auf dem Rückweg von den Karl-May-Spielen war der Reisebus mit einem Rettungswagen kollidiert. (Archivbild)

Wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in 30 Fällen muss der Fahrer eines Reisebusses 4.500 Euro Geldstrafe zahlen. Das Amtsgericht in Oldenburg in Holstein sah es als erwiesen an, dass der Mann im vergangenen Jahr auf dem Weg von den Karl-May-Spielen einen Unfall verursacht hatte, durch den ein Mann ums Leben kam. Strafmildernd habe sich ausgewirkt, dass sich der 52-Jährige bei den Angehörigen des Gestorbenen entschuldigte, sagte ein Sprecher des Oldenburger Gerichts.

Bus stößt frontal mit Rettungswagen zusammen

Im Juni 2018 war der 52 Jahre alte Fahrer mit seinem Bus in Rüting (Kreis Ostholstein) mit einem Rettungswagen zusammengestoßen. Laut Anklage hatte der Busfahrer ein vor ihm haltendes Auto zu spät bemerkt und war auf die Gegenfahrbahn ausgewichen. Dabei übersah er den mit Blaulicht und Martinshorn herannahenden Rettungswagen und stieß frontal mit ihm zusammen. 30 Menschen wurden damals verletzt. Ein 22 Jahre alter Mann starb zwei Tage nach dem Unfall an seinen Verletzungen.

In dem Reisebus saßen 38 Kinder und 11 Betreuer aus Hessen. Die Gruppe war auf der Rückfahrt von den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg in ihr Ferienlager in Dahme an der Ostsee.

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NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 13.08.2019 | 17:00 Uhr

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