Stand: 22.04.2020 15:22 Uhr

Unzählige tote Seesterne am Brodtener Ufer bei Travemünde

Der starke Ostwind der vergangenen Tage hat für eine Überraschung an der Brodtener Steilküste bei Travemünde (Kreis Ostholstein) gesorgt: Unzählige tote Seesterne wurden angespült. Wie ein Algenteppich liegen sie am Spülsaum der Küste.

Sturm wirbelt Tiere auf

Das ist aber kein ungewohntes Ereignis. Erst im Februar wurden hunderte tote Seesterne an die Strandabschnitte in St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) gespült. Grund dafür ist stürmisches Wetter: Kommt ein Sturm, kann er die Tiere durchwirbeln und an Land werfen, erklärte Rainer Borcherding von der Schutzstation Wattenmeer.

Seesterne sind reine Meeresbewohner: Sie leben ausschließlich im Seewasser. Die Tiere haben fünf oder mehr Arme und bewegen sich dank zahlreicher schlauchförmiger Füße, die sich auf der Unterseite der Arme befinden. Die meisten Seesterne werden 10 bis 20 Zentimeter groß und ernähren sich von Muscheln. Deshalb sind sie natürliche Konkurrenten von Austernfischern.

Weitere Informationen
Verendete Seesterne am Strand von St. Peter-Ording.

Hunderte tote Seesterne in St. Peter-Ording

So etwas gibt es nicht so oft: Am Strand von St. Peter-Ording liegen sehr viele tote Seesterne und Krebse. Der starke Westwind hat die Tiere vom Grund gerissen und angetrieben. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Der Nachmittag | 22.04.2020 | 16:20 Uhr

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