Stand: 12.06.2020 16:03 Uhr

Unfall auf A7: Mit 180 über den Standstreifen

Ein durch einen Unfall zerstörtes Auto liegt in einem Graben an der A7. © Digitalfotografie Nyfeler Foto: Tom Nyfeler
Bei einem Unfall auf der A7 ist ein Auto komplett zerstört worden.

Ein Mann hat sich am Donnerstagabend mit seinem Wagen auf der Autobahn 7 bei Neumünster überschlagen. Er wurde bei dem Unfall tödlich verletzt - er starb in einem Kieler Krankenhaus. Laut Polizei fuhr der 40-Jährige mit 180 Kilometern pro Stunde über den Standstreifen Richtung Norden. Dabei überholte er mehrere Autos.

A7 für fast zwei Stunden gesperrt

An der Abfahrt Neumünster-Süd krachte er in den Wagen einer Frau mit Segeberger Kennzeichen, die offenbar gerade von der Autobahn abfahren wollte. Der Wagen des Mannes überschlug sich, flog gegen das Abfahrtsschild und landete auf dem Dach. Dabei wurde nach Polizeiangaben das Dach abgerissen.

Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Kieler Krankenhaus. Die Fahrerin des anderen Wagens kam mit leichten Verletzungen in die Klinik nach Neumünster. Die Autobahn in Richtung Norden war für knapp zwei Stunden zwischen Neumünster-Süd und Großenaspe gesperrt.

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NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 12.06.2020 | 08:00 Uhr

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