Die Beine eines Mannes, der Handstand im Wasser am Strand macht, stehen aus dem Wasser empor. © picture alliance Foto: Daniel Bockwoldt

Unbeschwert baden: Wasserqualität in Seen und Flüssen ist top

Stand: 04.06.2021 15:06 Uhr

Sonne, Sommer, Badespaß: Die Schleswig-Holsteiner können in fast allen Seen und Flüssen des Landes, die als Badestellen gelten, bedenkenlos schwimmen. Das ergab eine Untersuchung des Gesundheitsministeriums.

Nach insgesamt 318 Vorsaison-Proben ist demnach aus wasserhygienischer Sicht fast überall in Schleswig-Holstein unbeschwertes Baden möglich. Bakteriologische Belastungen gibt es demnach zurzeit nicht. Blaualgen treten in keiner nennenswerten Konzentrationen auf. Lediglich in der Badeanstalt Bordesholm am Bordesholmer See (Kreis Rendsburg-Eckernförde) kommt es immer wieder zu Blaualgenblüten. Sofern mit hohen Blaualgen-Konzentrationen zu rechnen ist, werden vor Ort entsprechende Informationen ausgehängt. In Nord- und Ostsee sind laut Gesundheitsministerium aktuell keine Beeinträchtigungen durch Algen gemeldet.

Zwei Jungen springen in einen Badesee. © Picture-Alliance/Bildagentur Huber
AUDIO: Untersuchungen bescheinigen Seen und Flüssen gute Wasserqualität (1 Min)

Badeverbote an nur zwei Orten

Badeverbote wurden bisher nur für die Elbebadestelle Brokdorf sowie die Badestelle Winningmay an der Schlei verhängt. Denn dort gab es in den vergangenen Sommern mikrobiologische Belastungen.

Grundsätzlich warnt das Gesundheitsministerium in Kiel, dass besonders nach Schönwetterperioden an einigen Binnenseen mit dem Auftreten von Zerkarien gerechnet werden muss. Sie können juckende, aber harmlose Quaddeln auf der Haut verursachen.

Bis Mitte September werden regelmäßig Proben genommen, ausgewertet und auf der Internetseite des Landes veröffentlicht. Sollten Grenzwerte überschritten werden, gibt es örtliche Badeverbote.

Zutrittsbeschränkungen wegen Corona möglich

Wegen der Corona-Pandemie gelten an allen Badestellen in Schleswig-Holstein die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Im Fall eines erhöhten Besucheraufkommens kann es Zutrittsbeschränkungen geben. Das Risiko, aufgrund des Schwimmens in einem Badegewässer an COVID-19 zu erkranken, ist laut Umweltbundesamt sehr gering .

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 04.06.2021 | 17:00 Uhr

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