Stand: 26.06.2019 11:13 Uhr

Trotz Hitze: Gute Wasserqualität und keine Algen

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Die aktuellen Ergebnisse über die Badewasserqualität gibt es im Internet.

Schnorcheln, schwimmen, surfen und planschen - seit Tagen ist endlich Sommer in Schleswig-Holstein. Die heißen Temperaturen locken jung und alt ins kühle Nass. Das Gesundheitsministerium hat angesichts der Wetterlage noch einmal darauf hingewiesen, dass die Gesundheitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte regelmäßig die 338 Badestellen überwachen und Proben auswerten. Dabei werden die bakteriologischen Parameter zur hygienisch-gesundheitlichen Bewertung eines Badegewässers wie der EU vorgeschrieben untersucht.

Und die Schleswig-Holsteiner können die Badestellen ohne große Sorge genießen. Denn die Wasserqualität der Badegewässer ist bislang gut. Die Kontrollen zeigen, dass es keine Grenzwertüberschreitungen gibt. Die Untersuchungsergebnisse werden ständig aktualisiert und sind im Internet abrufbar.K

Keine Algen-Beeinträchtigungen

Trotzdem weist das Gesundheitsministerium darauf hin, dass Badegewässer freie Gewässer sind, in denen natürliche Risiken - wie zum Beispiel Zerkarien oder Blaualgen - vorhanden sein können. Blaualgen gibt es in den Binnengewässern zurzeit nicht in nennenswerten Konzentrationen. Die Überwachungsbehörden informieren hierüber durch Hinweise vor Ort. Außerdem wurden dem Ministerium für die Küstengewässer keine Beeinträchtigungen durch Algen gemeldet.

Kleine Feuerquallen auf Sylt

Noch sind Nord- und Ostsee auch fast frei von Quallen. Auf Sylt wurden einige kleine Feuerquallen gesichtet, die laut DLRG aber noch keine nennenswerten Einsätze verursacht haben. In der Flensburger Förde trieben am Mittwoch ein paar größere, vermutlich ungefährliche Exemplare.

Je nach Wind- und Wetterverhältnissen kann sich das Vorkommen der Quallen schnell verlagern. Hierüber geben die zuständigen Gesundheitsämter oder der Badestellenbetreiber Auskunft.

Bei 30 Grad ins Freibad

Vibrionen ab 20 Grad Wassertemperatur

Bei Wassertemperaturen ab 20 Grad können Bakterien der Gattung Vibrio Vulnificus - sogenannte Vibrionen - aktiviert werden. Laut Landesmeldestelle am Institut für Infektionsmedizin in Schleswig-Holstein sind bislang keine gemeldeten Erkrankungen in Schleswig- Holstein in diesem Zusammenhang bekannt. Für immungeschwächte oder chronisch kranke Personen, die zudem offene Wunden haben, gilt die Empfehlung, auf das Bad in warmen Ostsee-Gewässern zu verzichten.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 26.06.2019 | 19:30 Uhr

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