Stand: 10.01.2020 20:43 Uhr

Tödlicher Unfall in Reinbek: Verdächtiger sagt aus

Rettungskräfte untersuchen eine Unfallstelle. © René Schröder Foto: René Schröder
Bei dem Unfall kam ein Fußgänger ums Leben.

Fast drei Wochen nach einem tödlichen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht bei Reinbek im Kreis Stormarn hat sich der mutmaßliche Unfallfahrer erstmals zu den Vorwürfen geäußert. Laut Lübecker Staatsanwaltschaft sagte der Verdächtige aus, er sei bei dem Aufprall von einem Steinschlag ausgegangen. Nach einem lauten Knall habe er angehalten, auf der vollkommen dunklen Straße aber weder Menschen noch andere Fahrzeuge gesehen. Ein Gutachter soll den Unfallhergang jetzt rekonstruieren.

Polizei fand beschädigtes Auto

Ein 42 Jahre alter Fußgänger aus Hamburg war mit Freunden und seiner Frau auf der Hamburger Straße von Reinbek Richtung Reinbeker Redder unterwegs gewesen. Auf dem Seitenstreifen der L223 wurde er von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Der Fahrer flüchtete. Die Polizei konnte später ein Auto beschlagnahmen, das entsprechende Beschädigungen aufwies, und so den mutmaßlichen Täter ermitteln.

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Ein Absperrband der Polizei vor dunklem Hintergrund bewegt sich im Wind. © NDR Foto: Julius Matuschik

Tödlicher Unfall in Reinbek: Verdächtiger ermittelt

Nach dem tödlichen Unfall mit Fahrerflucht in Reinbek an der Hamburger Stadtgrenze haben die Behörden einen Verdächtigen ermittelt. Ein Auto wurde beschlagnahmt und soll untersucht werden. mehr

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Schleswig-Holstein Magazin | 10.01.2020 | 19:30 Uhr

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