Stadtteilgeschichte aus Eckernförde: Blick auf das alte Borby

Stand: 14.07.2021 14:29 Uhr

Borby hat sich verändert. Doch das Gefühl für ihr Borby ist bei den alteingesessenen Einwohnern geblieben. Und das, obwohl Borby längst ein Stadtteil von Eckernförde ist.

Alte Villen prägen die Straße am Ufer. Einst war Borby ein eigenständiges Dorf. 1934 wurde es von Eckernförde eingemeindet. Stolz sind die Borbyer auf ihre Gilde und auf ihre Kirche. Die wurde 1150 gebaut und ist damit älter als die in Eckernförde. 1831 gab es schon das erste Seebad. Der Kaiserhof von 1882 ist ein Hotel und das Wahrzeichen von Borby. Das Haus ist denkmalgeschützt. An dem mondänen, vornehmen Flair hat die Zeit genagt. Ein Investor hat das Haus vor einigen Jahren gekauft, kümmert sich aber nicht. Ein Schandfleck, sagen viele Borbyer - ein Stück Tradition, das immer mehr verfällt.

Ein Stück altes Leben zurückholen

Die Anwohner sind stolz, Borbyer zu sein. Ein Investor, der eigentlich Wirtschaftspsychologe ist, will mit einer neuen Mitte von Borby ein Stück altes Leben zurückholen. Er plant ein Quartier mit Wohnungen, Tiny-Haus, Innenhof - möglichst mit einem Fleischer oder Bäcker. Und dabei möchte er das bewahren, was dieses Fleckchen Erde für sie alle ausmacht: den gemütlichen, dörflichen Charakter von Borby.

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 14.07.2021 | 19:30 Uhr

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