Stand: 16.09.2019 14:30 Uhr

St. Peter-Ording: Strand wandert weiter und schneller

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Der Strand von St. Peter-Ording wandert. Die Gemeinde ist in Zeiten des Klimawandels für die Planungen am Strand aber gut aufgestellt.

Der breite Hauptstrand von St. Peter-Ording ist seit Jahrzehnten auf Wanderschaft. Jetzt verstärkt er dabei sein Tempo. Seit mehr als 20 Jahren hat sich der Strand jährlich um etwa fünf Meter ostwärts verlagert. Außerdem weicht die Hochwasserlinie vielerorts gen Osten zurück und die Dünen wachsen. Für die kommenden 20 Jahre wird eine jährliche Wanderung von sieben Metern erwartet. Das teilte das Umweltministerium in Kiel am Montag mit. Die Substanz des an den schmalsten Stellen rund 400 Meter breiten Strandes sei nicht gefährdet.

Mann und Frau am Fuß eines Holzbaus im Meer

Strand von St. Peter-Ording wandert schneller

Schleswig-Holstein Magazin -

Der Klimawandel und der damit ansteigende Meeresspiegel lässt den Hauptstrand von St. Peter-Ording schneller ostwärts wandern. Seine Substanz sei aber nicht gefährdet.

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Bau der Pfahlbauten auf Basis von Messergebnissen

Das Ministerium berief sich auf Messungen und die Auswertung von Satellitenbildern durch den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN). Die Behörde führt fortlaufend hochmoderne Messungen durch. Grundlage der Messungen sind Flüge. Hinzu kommen Satellitenbilder und die Aufnahmen von Messtrupps, die am Boden unterwegs sind. Die Ergebnisse werden digital dokumentiert und erlauben Prognosen künftiger Entwicklungen.

So waren die Daten zum Beispiel für die Errichtung des neuen Mehrzweck-Pfahlbaus am Ordinger Strand hilfreich. Der LKN beriet die Kommune, welche Standorte in diesem hochdynamischen Lebensraum zukunftsfähig sind. Eine solche Zusammenarbeit sei auch bei der anstehenden Erneuerung weiterer Pfahlbauten am Strand von St. Peter-Ording vorgesehen, hieß es.

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"Durch die Erhebung wichtiger Daten können wir aufgrund der digitalen Modelle vorhersagen, wie die Entwicklung in den nächsten 20 Jahren unter Berücksichtigung des prognostizierten Meeresspiegelanstiegs weitergehen wird", sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) am Montag. Klimawandel und Meeresspiegelanstieg seien für die Küsten und Strände in Schleswig-Holstein eine große Herausforderung. Mit Hilfe des Landesbetriebs sei die Gemeinde für die Planungen am Strand von St. Peter-Ording in Zeiten des Klimawandels gut aufgestellt.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 16.09.2019 | 19:30 Uhr

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