Stand: 07.02.2019 14:24 Uhr

Schwentinental: Bomben "ohne Probleme" entschärft

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Diese beiden Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg wurden unschädlich gemacht.

In Schwentinental vor den Toren Kiels sind heute erneut Experten des Kampfmittelräumdienstes im Einsatz gewesen: Sie entschärften zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Zuerst machten sie am Mittag eine US-amerikanische Fliegerbombe (250 kg) unschädlich, anschließend eine britische 500-Kilogramm-Bombe. Das lief "erfolgreich und ohne nennenswerte Probleme", wie die Polizei mitteilte. Die Evakuierung des Sperrgebiets sei ebenfalls problemlos verlaufen.

Zuletzt hatte es am Montag eine Entschärfung gegeben - an der gleichen Stelle. Die Bundesstraße 76 war deshalb zwischen der Anschlussstelle Schwentinental und der Wiener Allee in Kiel-Elmschenhagen gesperrt. Die Landesstraße 52 ist zwischen Klingenbergstraße und der Auffahrt zur B76 nicht befahrbar.

Karte: Das Evakuierungsgebiet in Schwentinental

Ein lauter Knall - aber keine Schäden

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Auf diesem Feld wurden die beiden Bomben gefunden.

Etwa 1.800 Menschen, die am Gewerbegebiet Dreikronen im Stadtteil Klausdorf leben, mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Im Evakuierungsgebiet liegen außerdem etwa 30 Gewerbebetriebe, die ihre Arbeit einstellen mussten. Weil der Zünder einer der beiden Bomben nicht transportfähig war, musste er vor Ort gesprengt werden. "Es gab einen lauten Knall, aber keinerlei Schäden", sagte die Polizeisprecherin.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 07.02.2019 | 06:00 Uhr

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