Stand: 18.01.2018 20:37 Uhr

Schnee bringt Chaos auf Straßen im Norden

Sturmtief "Friederike" hat den Schnee nach Schleswig-Holstein gebracht. Fast alle Teile des Landes lagen am Donnerstag - zumindest zeitweise - unter einer weißen Schneedecke. In Bad Segeberg, wie auch in vielen anderen Städten und Gemeinden, waren die Räumdienste im Dauereinsatz: Schnee schieben, räumen, streuen. Auf den Straßen gab es wegen der weißen Pracht Probleme. Zahlreiche Unfälle und liegengebliebene Lkw sorgten für Behinderungen.

Autofahrer brauchten sehr viel Geduld

Auf der A 21 waren mehrere Lastwagen ineinander gerutscht und mussten geborgen werden. Dort brauchten die Autofahrer Geduld. Auch auf der A 7 in Höhe Kaltenkirchen stockte der Verkehr in Richtung Hamburg, weil die Autofahrer wegen des Schnees langsam fuhren. Zeitweise war die Blechlawine 40 Kilometer lang. In der Gegenrichtung hatte sich ein Lkw in Höhe Kaltenkirchen quer gestellt. Auch dort stand der Verkehr still.

Viele Verletzte bei Unfällen durch Glätte

In den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn gab es allein am Donnerstagvormittag mehr als zehn Unfälle. Dabei wurden nach Polizeiangaben ein Mensch schwer, zwei weitere leicht verletzt. Auch auf der A 23 gab es laut Polizei mehrere Unfälle. Kurz vor der Störbrücke (Kreis Steinburg) wurden drei Menschen bei einem Unfall verletzt. In Klinkrade im Kreis Herzogtum Lauenburg kam ein Bus von der Straße ab. Er kippte auf die rechte Seite, wo sich die Türen befinden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten an und befreiten die Fahrgäste. Laut Polizei wurden drei Menschen verletzt. Auch in Ratzeburg stürzten zwei Busse um, Verletzte gab es dort nicht.

Auch nach Friederike weiter Unfälle in SH

Busse und Bahnen fielen größtenteils aus

Der Schnee hatte auch Auswirkungen auf den Öffentlichen Nahverkehr. Die Bahn stellte den Fernverkehr im gesamten Bundesgebiet ein. Wer mit einem Regionalzug reisen wollte, der musste einen genauen Blick auf die aktuellen Informationen im Internet werfen. Denn auch hier fielen viele Züge aus oder waren verspätet, weil sie wegen des Schnees langsam unterwegs waren. In Lübeck fuhren über mehrere Stunden keine Linienbusse, ebenfalls in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Segeberg. Auch der Busverkehr der Autokraft wurde in großen Teilen Schleswig-Holsteins vorübergehend eingestellt.

"Friederike" bringt Schnee ins Land

 

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 18.01.2018 | 19:30 Uhr

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