Stand: 13.04.2013 19:31 Uhr

Schleswiger Bahnhof versteigert

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Das Bahnhofsgebäude in Schleswig hat einen neuen Besitzer.

Der Bahnhof in Schleswig hat einen neuen Besitzer. Ein Unternehmer aus Freiburg ersteigerte das unter Denkmalschutz stehende Gebäude am Sonnabend bei einer Auktion in Berlin für 182.000 Euro. Das berichtete NDR 1 Welle Nord. Das Mindestgebot für den 1914 eröffneten Bahnhof lag bei 129.000 Euro. Der Käufer hatte bereits im vergangenen Dezember den Bahnhof in Preetz erworben.

Eigentlich war der Bahnhof Anfang Dezember 2012 schon versteigert worden - für 193.000 Euro. Allerdings musste der Kauf nach Angaben von Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis rückabgewickelt werden. Gründe dafür nannte er nicht. Deshalb startete das Unternehmen einen neuen Anlauf für das 99 Jahre alte denkmalgeschützte Gebäude mit fast 1.500 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche.

Die Bahn dünnt aus

Das Unternehmen will in den kommenden Jahren etwa die Hälfte seiner bundesweit 1.300 Bahnhofsgebäude veräußern. Im Norden sind seit 2003 schon etliche Immobilien unter den Hammer gekommen, darunter die Stationen in Bordesholm, St. Peter-Ording und Plön. Derzeit befinden sich nur noch 12 der 38 Bahnhöfe in Schleswig-Holstein im Besitz der Deutschen Bahn. Und es sollen noch weniger werden: In diesem Jahr kommt noch das Gebäude in Wrist im Kreis Steinburg auf die Verkaufsliste. Nur die größeren Bahnhöfe wie Kiel oder Lübeck sollen laut Meyer-Lovis langfristig im Unternehmensbesitz bleiben.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | 13.04.2013 | 19:00 Uhr

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