Prozess gegen mutmaßlichen Computerbetrüger in Flensburg

Stand: 23.02.2021 15:45 Uhr

Vor dem Landgericht in Flensburg muss sich von Dienstag an ein Mann wegen Computerbetrugs verantworten. Er soll sich Bankdaten im Darknet besorgt und damit unter anderem Bahntickets gekauft haben.

Vor dem Flensburger Landgericht geht es um Computerbetrug in einem besonders schweren Fall. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 28-jährigen Mann vor, sich im Darknet in 250 Fällen Datensätze von Bankkonten beschafft zu haben. Mit diesen Daten soll er dann verschiedene Straftaten begangen haben. Konkret verschaffte sich der Mann laut Anklageschrift von Ende 2019 bis August 2020 widerrechtlich Zugang zu Bankkonten und kaufte dann im großen Stil ein.

Ein Polizeiwagen mit der Aufschrift "Cyber-Polizei". © picture alliance Foto: Christophe Gateau

AUDIO: Computerbetrug: Prozess in Flensburg gestartet (1 Min)

Hoher Schaden, Teilgeständnis abgelegt

Knapp 500.000 Euro Schaden soll durch den Angeklagten ursprünglich entstanden sein. Ein Teil des Geldes konnte jedoch zurückgebucht werden. Wieviel genau blieb zu Prozessbeginn unklar. Einen Teil der Taten hat der Angeklagte am Dienstag gestanden. Die Verhandlung ist bis Ende März angesetzt.

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Hände auf einer Computertastatur. © picture alliance / dpa Foto: Jochen Lübke

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 23.02.2021 | 17:00 Uhr

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