Im Zentrum des Bildes steht der Auspuff eines Autos in der Unschärfe vor dem Auto steht ein Polizist. © picture alliance / dpa Foto: Uwe Anspach

Polizeikontrolle: Jeder Siebte musste Wagen stehen lassen

Stand: 21.09.2021 17:06 Uhr

Am Sonntag und Montag haben Beamte der Autobahnpolizei Bad Oldesloe auf dem Rastplatz Gudow der A24 in Fahrtrichtung Hamburg Autofahrer kontrolliert. Der Schwerpunkt lag bei der Überwachung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr.

Insgesamt überprüfte die Polizei circa 200 Fahrzeugführer. Dabei gab es in 24 Fällen gefährliche Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten. Die Weiterfahrt war auf dem Rastplatz beendet. "Spitzenreiter" war hier ein junger Mercedes-Fahrer. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,17 Promille. Er musste sich wie die anderen Fahrzeugführer einer Blutprobenentnahme stellen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Ohne Führerschein - dafür mit Marihuana

Acht Fahrzeugführer waren zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, auch für sie endete die Weiterfahrt. Ein Fahrer eines Kleinlastwagens versuchte durch die Angabe falscher Personalien zu verschleiern, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem führte er das Fahrzeug unter Drogeneinfluss. Ein Drogenvortest verlief positiv auf THC.

Bei den Kontrollen fanden die Beamten außerdem geringe Mengen von Marihuana und Ecstasy. Außerdem gab es insgesamt fünf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 21.09.2021 | 16:30 Uhr

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