Einsatzkräfte der Polizei lösen ein Rechtsrockkonzert im Segeberger Forst auf. © Privat

Polizei löst Rechtsrock-Konzert im Segeberger Forst auf

Auf einem Campingplatz hatten mehrere Neonazis lautstark gefeiert. Polizisten wurden mit Flaschen beworfen und beleidigt.

Ein Rechtsrock-Konzert hat in der Nacht zu Sonntag für Aufregung im Segeberger Forst gesorgt. Dort hatten mehrere mutmaßliche Neonazis auf einem Campingplatz im Wald lautstark gefeiert. Nach Polizeiangaben waren es etwa 30 bis 40 Teilnehmer, die augenscheinlich der rechten Szene zuzuordnen waren. Sie hatten sich demnach vor einer Bühne versammelt und dort rechte Musik gespielt, bestätigte ein Polizeisprecher auf NDR Anfrage.

Auch Polizeihunde im Einsatz

Gegen 21:15 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei. Die Beamten kamen dann in 15 Streifenwagen, um die Versammlung aufzulösen. Neben Kräften aus Bad Segeberg, wurden auch Beamte aus Kaltenkirchen, Bad Bramstedt und Norderstedt hinzugezogen. Auch Polizeihunde waren im Einsatz. Dabei haben die Feiernden laut Polizei die eingesetzten Einsatzkräfte beleidigt und mit Flaschen beworfen.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen Landfriedensbruchs und Verwendens verfassungswidriger Symbole.

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