Stand: 26.02.2019 19:57 Uhr

Polizeikontrolle: Fast jeder zweite Lkw mangelhaft

Bei einer landesweiten Kontrollaktion hat die Polizei in Schleswig-Holstein in der vergangenen Woche vor allem Lkw- und Busse kontrolliert. Das Ergebnis: Fast jedes zweite Fahrzeug wies Mängel auf, knapp jeder vierte Brummi-Fahrer durfte seine Tour nicht fortsetzen. 940 Fahrzeuge stoppten die Polizeibeamten in einer Woche. Neben den Lenkzeiten überprüften sie auch, ob die Ladung ausreichend gesichert ist und ob die Lkw und Busse fahrtüchtig sind.

220 Fahrer musste ihren Lkw oder Bus stehen lassen

Das Ergebnis ist noch schlechter als bei der vergangenen Kontrolle im Herbst. So hatten rund 540 Fahrer ihre gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, 120 Mal war der Lkw entweder überladen oder die Ladung nicht ausreichend gesichert. 220 Lkw- und Busfahrer mussten deshalb ihre Touren abbrechen - sie durften nicht weiterfahren.

Polizei: Es geht um Wettbewerbsvorteile

Aus Sicht der Polizei sind Kosten- und Konkurrenzdruck im Transportgewerbe ein Hauptgrund für viele Verstöße: "Wer sein Fahrzeug überlädt oder zu lange am Steuer sitzt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile. Diese gehen aber auf Kosten der Verkehrssicherheit und natürlich auch der betroffenen Fahrer", erklärt Axel Behrends, im Landespolizeiamt verantwortlich für Verkehrssicherheitsarbeit. Die Landespolizei hat angekündigt, die Kontrollen auszuweiten.

Der Güter- und Personenverkehr in Kontroll-Statistik

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 26.02.2019 | 18:00 Uhr

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