Stand: 07.11.2019 11:58 Uhr  - NDR 1 Welle Nord

Mann niedergestochen: Verdächtiger stellt sich

Rund eineinhalb Wochen nach einer Messerattacke auf einen 37-Jährigen in Eckernförde hat sich der mutmaßliche Täter gestellt. Der 57-Jährige sei gestern Abend auf dem Polizeirevier Eckernförde erschienen, sagte Michael Bimler von der Staatsanwaltschaft Kiel. Der mutmaßliche Täter sollte noch am Donnerstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Eckernförde vorgeführt werden.

Opfer ist außer Lebensgefahr

Der Vorfall geschah bereits am 29. Oktober gegen 18.30 Uhr. Als ein 37 Jahre alter Familienvater Sperrmüll zu einem Sammelplatz in der Stettinter Straße 61 in Eckernförde bringen wollte, bemerkte er laut Polizei eine Person, die im Sperrmüll wühlte. Zwischen den Beiden kam es zu einem Streit. Der Unbekannte stach plötzlich mit einem Messer auf den 37-Jährigen ein und flüchtete mit einem Fahrrad. Der 37-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Opfer sei außer Lebensgefahr, sagte die Staatsanwaltschaft Kiel.

Suche mit Phantombild

Die Mordkommission Kiel und die Kriminalpolizei Eckernförde ermitteln und suchten mit einem Phantombild nach dem Verdächtigen. Das veröffentlichte Phantombild "muss wohl so gut gewesen sein, dass er sich gestellt hat", wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte.

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