Stand: 15.05.2018 16:13 Uhr

Lübecker Bombendrohung: Keine Funde in Gerichten

Nach einer großangelegten Bombensuche am Dienstag ist in den Gebäuden des Landgerichts und im Amtsgericht Lübeck nichts Verdächtiges entdeckt worden. Das hat die Polizei mitgeteilt. Im Einsatz waren neben 40 Beamten der Polizeidirektion Lübeck, Beamte der Einsatzhundertschaft Eutin, der Berufsfeuerwehr Lübeck, des Kampfmittelräumdienstes aus Groß Nordsee (Kreis Rendsburg-Eckernförde) sowie elf Sprengstoffspürhunde. Am Nachmittag konnten die Gebäude wieder betreten werden. Die 80 Mitarbeiter der beiden Gerichte waren nach NDR Informationen allerdings größtenteils nach Hause gegangen.

Drohmail am Morgen

Am Dienstagmorgen hatte die Polizei eine E-Mail bekommen - von einem Absender, der sich als Martin King ausgibt. Laut dieser Mail sollten am Lübecker Amtsgericht Am Burgfeld sowie am Landgericht in der Schwartauer Landstraße zwei Sprengsätze hochgehen. Nun ermitteln die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Staatsschutzkommissariat - unter anderem wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Weitere Auskünfte wollte die Behörde aus ermittlungstaktischen Gründen geben.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 15.05.2018 | 14:00 Uhr

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