Stand: 19.10.2019 16:47 Uhr

Lübeck: Greenpeace-Aktion Müll im Meer

Jedes Jahr landen nach Meinung von Wissenschaftlern bis zu 13 Millionen Tonnen Müll im Meer. Auf diese Umweltverschmutzung hat die Organisation Greenpeace am Sonnabend in der Lübecker Altstadt aufmerksam gemacht - und zwar mit einer Insel aus Müll.

Aktivistin: "Wir Menschen sind direkt betroffen"

Zuvor waren die Aktivisten das Ufer der Trave abgelaufen und hatten dort zwei Stunden lang Unrat eingesammelt. Von Fastfood-Verpackungen, über DVD-Player bis hin zu Autoreifen - das alles wurde in der Fußgängerzone aufgehäuft. Obendrauf wurde ein Paddelboot platziert, das quasi auf einem Meer aus Plastik schwimmt. Organisatorin Daniela Hermann sagte zu der Aktion: "Kunststoff in den Meeren ist schlecht, weil schon die kleinsten Lebewesen Mikroplastik zu sich nehmen. Und zum Beispiel Fisch ja auch auf unseren Tellern landet und wir Menschen direkt betroffen sind."

Tipps für umweltfreundliches Verhalten

Die Umweltschützer haben den Passanten während der Aktion auch Tipps gegeben, wie jeder etwas gegen die Vermüllung der Meere tun kann. Zum Beispiel Einkaufen mit Brotdose und Baumwolltasche, um Plastiktüten zu vermeiden – damit wäre schon viel erreicht, sagen die Aktivisten.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 19.10.2019 | 14:00 Uhr

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