Stand: 05.07.2018 16:20 Uhr

Landesbetrieb Straßenbau stellt sich neu auf

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Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr soll durch die Umstrukturierung auch effizienter werden.

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Schleswig-Holstein (LBV.SH) organisiert sich neu. In Kiel werden die Geschäftsbereiche zukünftig gebündelt - unter anderem die Planung von Straßen. "Diese moderate Weiterentwicklung des LBV.SH ist keine radikale Reform, die alles Bisherige auf den Kopf stellt", sagte Thilo Rohlfs auf einer Betriebsversammlung in Neumünster. Der Verkehrs-Staatssekretär sieht in der Maßnahme eine Stärkung des LBV.SH. Die fünf Standorte in der Landeshauptstadt und in Flensburg, Rendsburg, Itzehoe und Lübeck sollen zu Regionaldezernate werden. Diese seien weiterhin Ansprechpartner vor allem der Kreise und Kommunen, erklärte Direktor Torsten Conradt. Die Reform ist notwendig, da ab 2021 die Autobahnen in Schleswig-Holstein nicht mehr vom Landesbetrieb, sondern vom Bund verwaltet werden.

Personalrat: "Niemand muss Arbeitsort wechseln"

Der Personalrat des LBV.SH hob auf der Veranstaltung die festgelegte Arbeitsort-Garantie hervor. "Niemand muss gegen seinen oder ihren Willen den Arbeitsort wechseln", sagte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Ralf Wrobel. "Wer mag, der kann wechseln, wer nicht will, wird nicht gezwungen. Nur so wird es laufen." Durch die flexible Struktur soll der Landesbetrieb auch effektiver werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 05.07.2018 | 15:00 Uhr

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