Stand: 17.03.2020 19:34 Uhr  - NDR 1 Welle Nord

Keine neuen Patienten für Reha-Kliniken in SH

Vorsorge- und Reha-Einrichtungen in Schleswig-Holstein dürfen keine neuen Patienten (Rehabilitationen oder Heilbehandlunden) mehr aufnehmen. Nur Maßnahmen, die bis zum 16. März begonnen wurden, dürfen noch zu Ende geführt werden. Anschlussheilbehandlungen (AHBs) sind davon ausgenommen und auch weiterhin möglich. Eine entsprechende Anweisung hat das Land am Dienstag (17.3.) an die Kreise und kreisfreien Städte herausgegeben. Den vollständigen Erlass finden Sie auf der Webseite der Landesregierung.

Ausbau von stationären Behandlungsmöglichkeiten

Damit sollen nach Angaben des Gesundheitsministeriums weitere Kapazitäten geschaffen werden, um gegebenenfalls am Coronavirus erkrankte Menschen zu behandeln. Zurzeit werden demnach Schwerpunkt-Versorgungsstrukturen für Covid-19-Patienten aufgebaut, die eine stationäre Versorgung benötigen. Bisher wurden dem Ministerium acht erkrankte Schleswig-Holsteiner gemeldet, die stationär behandelt werden.

Anlaufstellen vermittelt die 116117

Die Kassenärztliche Vereinigung (KVSH) erinnert gleichzeitig daran, dass Menschen die 116 117 anrufen, wenn sie verdächtige Symptome haben und mit infizierten Patienten Kontakt hatten oder aus einem Risikogebiet kommen. Dann werde ihnen die nächste Anlaufstelle genannt. Aktuell gibt es sechs solcher Anlaufstellen, weitere entstehen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Schleswig-Holstein Magazin | 17.03.2020 | 19:30 Uhr

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