Stand: 18.01.2020 13:30 Uhr

Kontrollflug: Ganz nah an der Hochspannungsleitung

Es sieht gefährlich aus, wenn Carsten Hartwig, Tom Latze und Jürgen Zimmer unterwegs sind. Drei Meter neben einer Hochspannungsleitung stehen sie mit dem Helikopter in der Luft. Der Grund: Hartwig und Latze von SH Netz gucken die Leitungen an. Immer Anfang des Jahres sind die SH Netz-Mitarbeiter in dieser Mission unterwegs - weil die Bäume dann kein Laub tragen und sie die Leitungen besser in Augenschein nehmen können.

VIDEO: Stromnetzkontrolle aus der Luft (4 Min)

Vogelnester und Bäume können stören

Zimmer fliegt die Leitungen mit dem Helikopter Meter für Meter ab. "Man sollte darauf achten, dass man im gebührenden Abstand zur Leitung ist, aber auch so nah heranfliegen, dass die Leute was sehen können", erklärt Pilot Zimmer. Hartwig und Latze haben etwas entdeckt. "Da ist ein Glaszylinder kaputt - da vorne", sagen sie - und notieren es sofort in ihren Unterlagen. Sie achten auch auf den Zustand von Seilen und Isolatoren. Vogelnester sollten sich nicht auf den Masten befinden und Bäume, die zu hoch werden oder zu nah an den Masten stehen, stören die Leitungen ebenfalls.

40 Kilometer Hochspannungsleitungen schaffen die drei auf einem Flug. An diesem Tag sind sie über Kaltenkirchen, Bad Bramstedt und Rendsburg-Schachtholm unterwegs. Jedes Jahr kontrollieren sie einen anderen Abschnitt der Stromleitungen.

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 18.01.2020 | 19:30 Uhr

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