Stand: 28.09.2018 14:30 Uhr

Kontrolle: Fast jeder zweite Lastwagen fällt durch

Da staunten die Beamten von Zoll, Bundes- und Landespolizei nicht schlecht: Bei einer groß angelegten Schwerlastkontrolle auf der A7 in der Nacht zum Freitag hat fast jeder zweite kontrollierte Lastwagen schwere Mängel aufgewiesen. Vier Fahrzeuge durften überhaupt nicht mehr weiterfahren, weil sie entweder zu groß oder zu schwer waren. Die 37 Beamten kontrollierten in Höhe der Rastplätze Jalm und Jalmer Moor (Kreis Schleswig-Flensburg) insgesamt 100 Lastwagen. In dreißig Fällen hatten die Fahrer ihre Lenkzeiten nicht eingehalten.

Manipulierte Lenk- und Ruhezeiten

Ein Autotransporter mit Anhänger durfte eigentlich nur 5,5 Tonnen wiegen, brachte aber 7,5 auf die Waage. Außerdem hatte der Fahrer keinen Führerschein für den Anhänger - und dieser war nicht versichert. Ein Sattelschlepper hatte einen Mähdrescher geladen - war allerdings mit sechs abgefahrenen Reifen unterwegs. Dieses Gespann durfte nicht mehr weiterfahren.

Etwa 1.600 Schmuggelzigaretten

Zwei weitere Fahrer hatten ihre Ladung nicht richtig gesichert. Bei einem anderen Lkw hatte der Fahrer vermutlich das Aufzeichnungsgerät manipuliert, sodass er seine Lenkzeiten beeinflussen konnte. Seine Zugmaschine wurde sichergestellt und wird jetzt von einem Experten untersucht. Der Zoll beschlagnahmte zudem bei vier Fahrern rund 1.600 Schmuggelzigaretten.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 28.09.2018 | 14:00 Uhr

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