Stand: 01.12.2018 15:20 Uhr

Kiel: Neue Leitstelle koordiniert Rettung und Feuerwehr

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Jeder der 19 Arbeitsplätze verfügt über sechs Monitor. Über diese nehmen die Disponenten die Anrufe entgegen.

2.000 Anrufe am Tag, 130.000 disponierte Einsätze im Jahr: Das muss die Regionalleitstelle Mitte in Kiel bewältigen. Seit Sonnabend werden Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschutz für Kiel sowie die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Plön daher nun von einer neuen Leitstelle aus koordiniert. In dem modernen Gebäude auf dem Gelände der Hauptfeuerwache am Kieler Westring werden die Notrufe angenommen. Vor allem bei größeren Unwettern, wenn viele Menschen die 112 anrufen, hätten sie oft lange am Telefon warten müssen, erklärte Leitstellenchef Henrik Lehn NDR 1 Welle Nord.

Zahl der Notrufe nimmt zu

Mit der neuen Leitstelle können bis zu 19 Disponenten eingesetzt werden, die den Notruf annehmen und schnell Hilfe schicken. Nicht nur, wenn ein Unwetter über das Land fegt, ist man nun besser aufgestellt. Im alten Gebäude war nur Platz für 10 Mitarbeiter. Mehr Personal ist auch nötig, nach Angaben von Lehn nimmt die Zahl der Notrufe stetig zu - ein Grund, sei die älter werdende Gesellschaft.

Bau und Planung dauerten drei Jahre. 7,5 Millionen Euro sind in den Neubau investiert worden - die Summe teilten sich Kiel, die beteiligten Kreise sowie die Krankenkassen.

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Die Feuerwehren in Norddeutschland sind immer in Bereitschaft. Wie laufen Einsätze ab, wenn der Notruf 112 gewählt wird? Welche Geräte nutzt die Feuerwehr? Alle Infos in der Bildergalerie. Bildergalerie

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 01.12.2018 | 16:00 Uhr

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