Stand: 19.12.2018 21:06 Uhr

Kein Fund nach Bombendrohung an Flensburger Gericht

Nach einer Bombendrohung hat die Polizei ihren Einsatz am Land- und Amtsgericht Flensburg am Mittwochabend beendet. Es seien keine gefährlichen oder verdächtigen Gegenstände gefunden worden, sagte Polizeisprecherin Sandra Otte. Das Gebäude war am Nachmittag evakuiert und abgesperrt worden. Auch mehrere Straßen waren von der Sperrung betroffen. Sieben Sprengstoffhunde und etwa 25 Beamte durchsuchten das Gebäude. Details zu der Bombendrohung wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt geben.

Vierte Bombendrohung an Landgerichten in SH

Die Bombendrohung von Flensburg war die vierte innerhalb von drei Tagen, die gegen eines der Landgerichte in Schleswig-Holstein gerichtet war. Zuvor waren am Dienstag das Landgericht Lübeck und am Montag das Landgericht Itzehoe geräumt worden. In Kiel beließ es die Polizei am Dienstag nach einer entsprechenden Drohung beim Einsatz von Spürhunden im Landgericht. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt.

Weitere Informationen

Entwarnung nach Bombendrohung in Itzehoe

17.12.2018 18:00 Uhr

Am Landgericht in Itzehoe ist am Montagvormittag eine Bombendrohung eingegangen. Das Gebäude wurde weiträumig abgesperrt und durchsucht. Am Abend gab die Polizei Entwarnung. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 19.12.2018 | 22:00 Uhr

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