Stand: 03.09.2020 18:44 Uhr

Handewitt: Haftbefehl nach tödlicher Messer-Attacke

Viele Polizisten und Rettungskräfte stehen auf einer Straße vor einem Tatort.  Foto: Benjamin Nolte
Nach der Tat im Handewitter Ortsteil Weding sperrte die Polizei mehrere Straßen ab.

Nach der tödlichen Messerstecherei am Mittwochabend in Handewitt bei Flensburg ist am Donnerstagabend Haftbefehl wegen Mordes gegen den 35 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Flensburg auf Nachfrage von NDR Schleswig-Holstein. Der Mann werde zwei Wochen in der JVA Neumünster in Quarantäne sein, ehe er in das Flensburger Gefängnis wechseln werde, hieß es.

Mann lässt sich widerstandslos festnehmen

Der Mann steht im Verdacht, am Mittwochabend auf einer Straße im Handewitter Ortsteil Weding einen 44 Jahre alten Mann erstochen zu haben. Der 35-jährige Tatverdächtige lies sich nach dem Vorfall widerstandslos festnehmen.

Laut Polizei hatten beide Männer zuvor Streit. In der Schulstraße, in der Nähe eines Spielplatzes, soll der 35-Jährige mehrfach mit einem Messer auf den anderen Mann eingestochen haben. Der Verletzte erlag am Tatort seinen schweren Verletzungen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Flensburg kannten sich die beiden Männer. Hintergrund des Streits war vermutlich, dass der 44-Jährige mit der Ex-Freundin des Tatverdächtigen eine Beziehung hatte, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Der 35-Jährige äußerte sich den Angaben zufolge bereits zur Tat.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 03.09.2020 | 19:00 Uhr

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