Stand: 17.03.2020 08:04 Uhr

Großsegler "Peking": Sanierung geht voran

Das historische Segelfrachtschiff "Peking" ist mehr als 100 Jahre alt und liegt seit August 2017 zur Sanierung in der Peters Werft in Wewelsfleth (Kreis Steinburg). So langsam geht es auf die Zielgerade - und die führt erst mal in die Höhe.

Teamarbeit in luftiger Höhe

Chef-Rigger Georg Albinus und sein Team montieren die Teile an der "Peking", die sie zum sogenannte Rah-Segler machen: die Rahen hoch oben im Mast. An diesen Rahen hingen früher die Segel. Ein Kran hebt die fünf Tonnen Stahl nach oben und dann heißt es Teamarbeit: Kranfahrer, die Mannschaft im Mast und die Leute am Boden bringen zusammen die Rah mit Führungsleinen in Position. Eine teils fummelige Angelegenheit, die nach einer Stunde erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Die "Peking" sieht wieder ein Stück fertiger aus. Demnächst wollen die "Artisten des Schiffbaus" damit beginnen, die noch fehlenden Rahen ganz oben in den Masten zu montieren.

"Peking" wird zum Museumsschiff

Noch im Frühjahr sollen die Sanierungsarbeiten komplett abgeschlossen sein. Dann kommt die "Peking" als nicht mehr fahrtüchtiges Museumsschiff in den Hamburger Sandtorhafen - direkt neben die Elbphilharmonie. Ganz in der Nähe wurde sie übrigens gebaut - 1911 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Schleswig-Holstein Magazin | 15.03.2020 | 19:30 Uhr

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