Stand: 27.07.2020 17:03 Uhr

Großbrand in Barsbüttel verursacht hohen Schaden

Der Großbrand im Industriegebiet von Barsbüttel (Kreis Stormarn) hat einen geschätzten Schaden von etwa 450.000 Euro verursacht. Wie die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Polizeidirektion Ratzeburg am Montag weiter mitteilten, ist die Ursache für das Feuer nach wie vor unklar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen. Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer am späten Samstagabend im hinteren Teil einer Lagerhalle aus. Rund 200 Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen, die Nachlöscharbeiten konnten erst Sonntagnachmittag beendet werden. Ein Lagerhallenkomplex brannte komplett nieder.

Drei verletzte Feuerwehrleute

Das Feuer war am Sonnabend gegen 22.30 Uhr ausgebrochen. Das Gebäude, in dem drei Firmen ansässig seien, habe komplett in Flammen gestanden, so die Feuerwehr. Sie rückte mit fünf Löschzügen und mehreren Drehleitern an, konnte aber nicht verhindern, dass die Halle völlig ausbrannte. Rund 120 Feuerwehrleute und 30 Rettungskräfte seien im Einsatz gewesen, so die Feuerwehr. Auch aus den Nachbar-Orten wurden Einsatzkräfte alarmiert, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Erschwerend kam hinzu, dass eine brennende Flüssigkeit in einem Abwasserrohr für ein weiteres Feuer in nur 150 Metern Entfernung sorgte. Drei Feuerwehrleute verletzten sich im Einsatz und mussten behandelt werden.

Warnung vor Rauchschwaden auch in Hamburg

Zwischenzeitlich waren die Anwohner aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach Angaben der Feuerwehr Hamburg war der Brandgeruch auch in den östlichen Stadtteilen Jenfeld, Öjendorf, und Tonndorf wahrzunehmen, da die Rauchwolke Richtung Nord-Osten zog.

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 26.07.2020 | 19:30 Uhr

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