Stand: 05.02.2019 13:05 Uhr

Gewerbegebiet in Stapelfeld kommt

Eine Grafik zeigt das geplante Gewerbegebiet in Stapelfeld. © Wirtschafts-und Aufbaugesellschaft Stormarn mbH
So soll das gemeinsame Gewerbegebiet von Schleswig-Holstein und Hamburg aussehen.

Das gemeinsame Gewerbegebiet von Schleswig-Holstein und Hamburg wird kommen. Am Montagabend haben die Gemeindevertreter von Stapelfeld (Kreis Stormarn) dem Bebauungsplan mehrheitlich zugestimmt. Neun von 13 Gemeindevertreter stimmten dafür. Damit kann das erste länderübergreifende Gewerbegebiet zwischen Stapelfeld und Rahlstedt entstehen.

Ab 2020 erste Hochbauten

Das gemeinsame Gewerbegebiet soll den Rahlstedter Merkurpark, den Viktoriapark und den Minervapark ergänzen. Von den 39,5 Hektar liegen dann 26,5 Hektar in Hamburg, 13 Hektar in Schleswig-Holstein. Nach Angaben der Wirtschaftsförderer werden nun zunächst die Flächen erschlossen. Anschließend folgen Vertragsverhandlungen mit möglichen Firmen, die sich dort niederlassen wollen. Etwa im Jahr 2020 könnten die ersten Hochbauten errichtet werden.

Hoffnung auf Gewerbesteuer und Arbeitsplätze

Einige Politiker im Kreis Stormarn hatten zuvor Kritik an den Plänen geäußert. Sie waren mit der Verkehrsplanung unzufrieden gewesen, hatten befürchtet, dass der Verkehr um das Gewerbegebiet stören könnte. Doch weil der Hamburger Teil des Gewerbegebiets schon beschlossene Sache ist, war klar: Der Verkehr kommt so oder so. "Die Frage war jetzt auch, im Rahmen der Abwägung, machen wir da mit und haben zumindest einige Möglichkeiten der Mitgestaltung oder verweigern wir uns in Gänze und haben überhaupt keine Gestaltungsmöglichkeiten, um da irgendeine Art von Einflussnahme vorzunehmen", sagte Lutz Tonne, stellvertetender Bürgermeister von Stapelfeld und Bauausschuss-Vorsitzender dazu. Mit seinem Anteil am Gewerbegebiet hofft Schleswig-Holstein nun auf Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätze.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 05.02.2019 | 10:00 Uhr

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