Sendedatum: 03.01.2018 11:00 Uhr

Geldwäsche: Heinold setzt auf mehr Kontrollen

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Mit Prävention und Kontrollen will Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) den Kampf gegen Geldwäsche intensivieren.

Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold will den Kampf gegen Geldwäsche intensivieren. Dabei setzt die Grünen-Politikerin auf mehr Kontrollen. "Wir stellen die Geldwäscheprävention im Land auf neue Füße", sagt Heinold. Kriminellen und Betrügern müsse es so schwer wie möglich gemacht werden, mit illegal erworbenem Geld Geschäfte zu machen. Dafür wurde das Personal zum 1. Januar von 2 auf 3,5 Planstellen aufgestockt.

Ab Frühjahr verstärkte Kontrollen im Land

Deutschland gilt als eine Hochburg für Geldwäsche, deren Umfang auf mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr geschätzt wird. Damit könnte auf Schleswig-Holstein mindestens ein dreistelliger Millionenbetrag entfallen. Bei Geldwäsche fließen Erlöse aus illegalen Quellen bevorzugt als Bargeld in die legale Wirtschaft, zum Beispiel in Haus- und Wohnungskäufe, Kunst, Möbel, Restaurants oder auch Schmuck. Ab Frühjahr will das Finanzministerium als Aufsichtsbehörde verstärkt bei Betriebsprüfungen die Einhaltung der Vorgaben gegen Geldwäsche kontrollieren.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 03.01.2018 | 11:00 Uhr

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