Stand: 16.05.2018 19:13 Uhr

Gefährliche Erkrankung für Bienen-Nachwuchs

In einem Bienenstand in Steinburg im Kreis Stormarn ist die Amerikanische Faulbrut nachgewiesen worden. Um andere Bienenvölker nicht zu gefährden, wurde ein Gebiet in einem Umkreis von drei Kilometern um den betroffenen Bienenstand zum Sperrbezirk erklärt. Diesen Umfang regelt die sogenannte Bienenseuchen-Verordnung. Der Bienen-Nachwuchs des betroffenen Imkers, die sogenannte Bienenbrut, ist jedoch verloren.

Tödlich für die Bienenbrut

Die bakterielle Bruterkrankung ist für ausgewachsene Bienen ungefährlich, vernichtet aber die Bienenbrut, weshalb sie zu den anzeigepflichtigen Tierkrankheiten gehört. Der betroffene Imker in Steinburg wird jetzt mit Hilfe eines Veterinärs seinen Bienenstand sanieren müssen: Er muss Brutwaben und Wachs vernichten und die Bienenkästen auskochen, um die Sporen zu töten.

Proben ermöglichen Diagnose

Die Krankheit hat jedoch auch für die angrenzenden Imker Folgen. Innerhalb des Sperrbezirks müssen alle Bienenvölker auf Faulbrutsporen untersucht werden. Die Proben werden im Labor kontrolliert.

Dass der Befall in Steinburg entdeckt wurde, ist stichprobenartigen Untersuchungen seit 2014 im ganzen Land zu verdanken.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 16.05.2018 | 19:30 Uhr

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