Stand: 02.08.2018 05:00 Uhr

Dürre macht vor dem Wald nicht halt

Nicht nur in der Landwirtschaft sind die Auswirkungen der Dürre zu spüren - auch in den Landesforsten sind die Folgen der Hitzewelle angekommen. Allein im Langenberger Forst bei Schafflund im Kreis Schleswig-Flensburg sind rund 20.000 Pflanzen vertrocknet - unter anderem Lärchen und Rotbuchen. Die meisten der Pflanzen sind recht jung. Sie wurden erst nach den Stürmen "Xaver" und "Christian" gepflanzt, die 2013 über Norddeutschland getobt hatten. Damals setzten die Landesforsten im Nordwesten insgesamt 500.000 Pflanzen, um die Lücken, die nach den Stürmen entstanden waren, zu schließen. Die Gesamtkosten lagen bei rund drei Millionen Euro.

Landesweiter Schaden noch nicht absehbar

Wie groß der landesweite Schaden ist, der durch die aktuelle Dürre entstanden ist, können die Landesforsten noch nicht abschätzen. Die Verluste im Baumbestand wirken sich erst auf die Holzernte in ferner Zukunft aus. Außerdem haben sie Folgen für den Wald als Ökosystem.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 01.08.2018 | 19:30 Uhr

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