Stand: 12.11.2018 19:42 Uhr

DGB fordert Aufklärung über AfD-Finanzierung im Norden

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Der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn, fordert Aufklärung über AfD-Finanzierung.

Nach Berichten über möglicherweise illegale Großspenden an die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), dass auch in Norddeutschland die Finanzen der Partei überprüft werden. Die AfD habe auch hier in ihren Wahlkämpfen regelrechte Materialschlachten veranstaltet, sagte der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn. Man frage sich, woher all das Geld gekommen sei.

Polkaehn forderte die Vorsitzenden der AfD in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern auf, umfassende Aussagen dazu zu machen. Am Wochenende waren Überweisungen einer Schweizer Pharmafirma in Höhe von insgesamt 130.000 Euro an Weidels AfD-Kreisverband Bodensee bekannt geworden.

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AfD-Spende: Anonymer Hintermann unterstützte Weidel

Der Fall der Großspende aus der Schweiz an die AfD wird immer rätselhafter. Das Geld stammt laut NDR, WDR und "SZ" von einer Firma in Zürich. Mehr bei tagesschau.de. extern

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 12.11.2018 | 17:00 Uhr

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