Stand: 23.01.2019 16:51 Uhr

Bildungsbonus: Land hilft "Problemschulen"

Etwa 3,3 Millionen Euro sollen ab dem nächsten Schuljahr an ausgewählte Schulen fließen. Mit diesem sogenannten Bildungsbonus will das Land Schulen - und deren Schüler - in sozial schwierigen Lagen besser unterstützen. Das hat Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Mittwoch im Landtag angekündigt. "Wir müssen hinkommen zu einem ermutigenden Blick auf die großen Potenziale der Schülerinnen und Schüler an diesen Standorten. Ihnen müssen wir eine Perspektive bieten", sagte Prien.

Geld für Personal und Projekte

Der Bonus soll jährlich anwachsen - auf bis zu zehn Millionen Euro im Jahr 2022. Das zusätzliche Geld sollen die Schulen für Personal und bestimmte Projekte einsetzen. So könnten zusätzliche Sozialpädagogen oder Lerntherapeuten an die Schulen kommen. Auch Sport- und Kunstprojekte von externen Anbietern könnten durch die Mittel finanziert werden. Das Ziel ist es, einen besseren Unterricht auf die Beine zu stellen und Schüler gezielt zu fördern.

Schulen müssen Pläne darlegen

Schulen, die von den Mitteln profitieren wollen, müssen darlegen, wie sie die Lernnachteile der Schüler ausgleichen und die Unterrichtsqualität verbessern wollen. Kriterien für die Vergabe der Mittel werden laut Ministerin Prien gerade erarbeitet.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 23.01.2019 | 16:00 Uhr

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