Stand: 31.08.2020 07:50 Uhr

Bahnstrecke Hamburg-Lübeck wieder komplett frei

Auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Lübeck fahren die Züge wieder zweigleisig und nach Plan. Das hat die Deutsche Bahn am Montagmorgen mitgeteilt. Am Wochenende war es im Norden zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen gekommen. Grund dafür waren laut Bahn gleich zwei Oberleitungsschäden.

Besonders betroffen: Reisende zwischen Hamburg und Lübeck

Auf der Bahnstrecke zwischen Lübeck und Hamburg war nach Angaben der Bundespolizei am Sonnabend zunächst ein Zug in Bargteheide (Kreis Stormarn) mit dem Stromabnehmer in der Oberleitung hängen geblieben. Nur 20 Minuten später sei ein weiterer Zug in etwa drei Kilometern Entfernung bei Delingsdorf auf die gleiche Weise zum Stehen gekommen.

Hunderte Fahrgäste - niemand verletzt

In dem einen Zug in Richtung Hamburg hatten nach Angaben des Sprechers etwa 500 Fahrgäste gesessen. Sie seien über eine Übergangsbrücke in einen Ersatzzug umgestiegen. Aus dem anderen Zug in Richtung Lübeck seien die 51 Passagiere zu Fuß zum Bahnhof Bargteheide gegangen. Es sei niemand verletzt worden, so ein Sprecher. Die Strecke wurde gesperrt. Es gab Verspätungen, vereinzelt fielen Züge aus. Auch am Sonntag gab es noch Einschränkungen. Die Strecke war bis zum frühen Abend nur eingleisig befahrbar.

Auch Probleme auf der Bahnstrecke bei Wrist

Auch auf der Bahnstrecke zwischen Neumünster und Elmshorn (Kreis Pinneberg) brauchten Zugreisende Geduld. Dort war es nach Angaben einer Bahnsprecherin ebenfalls zu einem Oberleitungsschaden gekommen. Ein Lokführer habe eine Plane in der Oberleitung bei Wrist (Kreis Steinburg) entdeckt. Der Zug eines anderen Bahnunternehmens sollte abgeschleppt werden. Auch diese Strecke war für den Nah- und Fernverkehr gesperrt. Diese Störung konnte allerdings schnell behoben werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 31.08.2020 | 06:30 Uhr

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