Stand: 07.07.2020 15:36 Uhr

Amtsgericht Lübeck: Entwarnung nach Bombendrohung

20 Polizisten und zehn Spürhunde waren am Dienstagvormittag nach einer Bombendrohung im Amtsgericht Lübeck im Einsatz. Am Nachmittag kam dann die Entwarnung. "Wir haben nichts gefunden", sagte ein Polizeisprecher NDR Schleswig-Holstein. Die Mitarbeiter des Amtsgerichts können nun zurück an ihre Arbeitsplätze. Die Drohung war am Morgen per E-Mail eingegangen.

Wenige Menschen im Gebäude

Die Polizei erfuhr am Dienstagmorgen von der Drohung, wie Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Wegen der frühen Uhrzeit seien relativ wenige Menschen in dem Gebäude gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der Kampfmittelräumdienst des Landes war im Einsatz.

Vier weitere Gerichtsgebäude betroffen

Zu möglichen Urhebern und Hintergründen gibt es weiter keine Angaben. Auch in anderen Orten in Deutschland waren am Dienstagmorgen Bombendrohungen gegen Justizeinrichtungen eingegangen. Neben Lübeck waren Wolfsburg, Erfurt, Chemnitz und Mainz betroffen. In der Thüringer Landeshauptstadt waren zwei Sprengstoffspürhunde im Einsatz und durchstreiften das Justizzentrum, wie eine Polizeisprecherin sagte.

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NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 07.07.2020 | 09:30 Uhr

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