Stand: 11.01.2020 16:37 Uhr

A7 nach tödlichem Unfall stundenlang gesperrt

Eine Unfallstelle auf der A7 Richtung Norden an der Ausfahrt Bad Bramstedt wird von Rettungskräften gesichert. © Thomas Nyfeler Foto: Thomas Nyfeler
Bei einem Unfall auf der A7 zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt ist ein Mann ums Leben bekommen.

Ein 60 Jahre alter Mann ist bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt tödlich verunglückt. Laut Rettungsleitstelle fuhr er am Morgen gegen 7.30 Uhr nach einem Überholmanöver mit seinem Auto ungebremst mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lkw auf. Sein Auto schob sich unter den Aufleger des Lastwagens und verkeilte sich dort.

Mann fuhr schätzungsweise 160 km/h

Der Autofahrer, den der 60-Jährige unmittelbar vor dem Zusammenstoß überholt hatte, habe dessen Geschwindigkeit auf rund 160 km/h geschätzt, sagte der Sprecher weiter. Die Rettungskräfte bargen den lebensgefährlich verletzten 60-Jährigen aus dem Unfallwrack. Er starb jedoch noch am Unfallort.

Autobahn fünf Stunden lang gesperrt

Weshalb der Mann mit seinem Fahrzeug von hinten in den Lastwagen fuhr, sei noch unklar, sagte ein Polizei-Sprecher. Die Autobahn war wegen der Bergungsarbeiten bis zum Mittag in Richtung Flensburg voll gesperrt - etwa fünf Stunden lang. 

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Hintergrund
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 11.01.2020 | 13:00 Uhr

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