Stand: 16.07.2017 11:15 Uhr  | Archiv

Weidemark: Subunternehmer übernehmen Schlachter

Die 350 von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeiter des Weidemark-Schlachthofes in Sögel (Landkreis Emsland) behalten ihre Jobs. Voraussichtlich zwei Subunternehmer stellen die Rumänen an, die weiter für Weidemark schlachten sollen. Ihr bisheriger Arbeitgeber, der Subunternehmer Manzat aus Rumänien, hatte Mitte Juni Insolvenz angemeldet. Die Mitarbeiter sollen zu gleichen Bedingungen weiterarbeiten. Sie bekommen dieselbe Bezahlung und behalten ihre über Manzat angemieteten Wohnungen, teilte der Insolvenzverwalter mit. Damit sei das Ziel des Insolvenzverfahrens erreicht. Die Rumänen können innerhalb von vier Wochen Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen.

Weidemark stellt Schlachter nicht an

Kurz nach der Insolvenz hatte es Spekulationen gegeben, dass Weidemark - eine Tochter der Tönnies-Gruppe - die Mitarbeiter selbst fest anstellen könnte. Das sei jedoch aus organisatorischen Gründen nicht möglich, teilte Weidemark-Geschäftsführer Joachim Timmermann nun mit. Man habe derzeit 160 Festangestellte bei Weidemark. Diese Zahl könne man nicht kurzfristig um 350 Schlachter aufstocken. Die Werkvertragsarbeiter schlachten und zerlegen täglich 15.000 Schweine.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 16.07.2017 | 08:00 Uhr

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