Stand: 02.05.2018 18:49 Uhr

Studierende sollen an Uni Osnabrück mitgestalten

Die Universität Osnabrück will Studierende künftig stärker daran beteiligen, wie und was an der Hochschule gelehrt wird. Zusammen mit Dozenten sollen sie neue Lehrmethoden entwickeln. Das Programm mit dem Titel "Lehrzeit" ist zunächst auf drei Jahre angelegt und soll im kommenden Wintersemester beginnen. Pro Jahr sind fünf Projektgruppen geplant.

Keine Grenzen bei Wahl der Themen

Die Studierenden können entweder allein oder im Team mit Professoren ihre Ideen zur Verbesserung der Lehre einreichen. Egal ob Lampenfieber bei Tests, die Verarbeitung von Erlerntem oder die Umsetzung von computergestütztem Lernen in der Praxis - den Themen sind dabei keine Grenzen gesetzt. "Uns kommt es darauf an, den Kollegen und Studierenden den Zeitraum, den Rahmen und auch den Ort zur Verfügung zu stellen, wo sie das tun können", sagte die Vizepräsidentin der Uni Osnabrück, Martina Blasberg-Kuhnke gegenüber NDR 1 Niedersachsen

Nachhaltigkeit der Projekte wichtig

Eine Jury wählt die besten Ideen aus. Diese sollen dann sowohl finanziell als auch mit dem nötigen Freiraum gefördert werden. Wichtig seien dabei die Nachhaltigkeit der Projekte und der Nutzen für die Gesellschaft, so Blasberg-Kuhnke. Sie wolle nicht, dass an der Uni Ego-Monster ausgebildet würden, denen es nur darauf ankomme, später viel Geld zu verdienen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 02.05.2018 | 17:00 Uhr

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