Uni Osnabrück forscht zum Thema Flüchtlinge

Blick auf das barocke Zentralgebäude der Universität Osnabrück. © NDR Foto: Julius Matuschik
Historiker der Uni Osnabrück analysieren den Umgang mit Flüchtlingen nach 1945. (Archiv)

Migrationsforscher der Universität Osnabrück wollen in drei Projekten den Umgang mit Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg analysieren. Die Alliierten hätten damals Programme initiiert, wie mit Flüchtlingen und den sogenannten "Displaced Persons", etwa befreite KZ-Häftlinge oder Zwangsarbeiter, zu verfahren sei. Sie konnten in ihre Heimatländer zurückgeschickt, dort, wo sie bei Kriegsende waren, integriert oder anderswo neu angesiedelt werden. Professor Christoph Rass und weitere Historiker nehmen die konkreten Aushandlungsprozesse dieser drei Möglichkeiten genauer in den Blick. Angesichts der aktuell großen Zahl von Menschen, die vor Gewalt in ihren Heimatländern fliehen, spielten Fragen von Neuansiedlung, Integration und Rückführung in die Heimatländer nach wie vor eine große Rolle, hieß es.

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Das historische Rathaus von Osnabrück. © Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit Foto: Dr. Sven Jürgensen
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